Place des Volontaires 4
1204 Genève
2008. Crackerbarrel naît de la volonté de Mark Blakebrough (batterie/claviers, Brazen, Odio Terz) de proposer une musique à la fois spatiale et rythmique qui s’échappe des ornières étriquées et des formats convenus. Après des concerts en première partie notamment de Six Organs of Admittance et Fryda Hylvonen, le groupe trouve sa forme actuelle. Robin Jossen (Brazen) à la guitare/voix, Gabriel Farine (Fragment, Mandroid of Krypton) à la basse/voix, et Nicolas Pache (Disown, Make it Pink) aux claviers. Principalement instrumentale, faite de morceaux qui se développent avec patience et ferveur, la musique de Crackerbarrel, progressive dans l’esprit, ressuscite les fantômes lointains de King Crimson, Soft Machine, Alice Coltrane, voire Tortoise, sans renier une attitude et un son fondamentalement rock. Crackerbarrel vient d’enregistrer coup sur coup deux albums, qui sortiront uniquement en format vinyle et digital.Le premier LP, « One », constitué de 3 longs morceaux où se croisent et s’entrechoquent guitares acérées ou planantes, basse lancinante, claviers aériens et rythmiques complexes, tout en osant ressortir les pédales wha-wha, fera l’objet d’un vernissage en bonne et due forme à Urgence Disk.
Badenerstrasse 109
8004 Zürich
Wer kennt es nicht? Das grosse Flattern am Donnerstag. Die Arbeit ist getan, der Magen knurrt und die Kehle ruft nach Füssigem. Die PLAZDA Bar macht ihre Fenster hoch und lässt jeden Donnerstag ab 17h die laue Frühlingsluft mit dem gewissen Hauch Grossstadtduft rein. Wir bieten die gesellige Alternative zum direkten Heimweg und erwarten dich mit viel Wärme im Herzen. Für schmackhafte Verpflegung und erfrischende Drinks ist ebenso gesorgt wie für ausgesuchte Soundperlen. Lasst uns das Wochenende einläuten!
Elisabethenstrasse 16
4051 Basel
Als Händel 1734 seinen «Ariodante» komponierte, konnte er davon ausgehen, dass die Geschichte, inspiriert von einer Episode aus Ariosts «Orlando furioso», bekannt war. Es gab das unschuldige Liebespaar, den intriganten Rivalen, die hoffnungslos Verliebte, die unwissentlich zur Mittäterin wird, den alten König, der sich trotz persönlicher Verstrickung als Staatsmann beweisen muss, und die loyalen Weggefährten. Auch dessen, dass die Geschichte, die ihre Protagonisten durch alle erdenklichen Gefühlshöllen schickt, schliesslich glücklich enden würde, konnte sich das damalige Publikum sicher sein. Denn das «Happy End» war im dramma per musica unumstösslicher Standard. Für Spannung sorgte weniger der Fortgang der Handlung als die krass aufeinanderprallenden Gefühlszustände oder die Art und Weise, wie die von Liebe oder Ehrgeiz getriebenen Figuren ihre extremen Emotionen wieder unter Kontrolle bekamen. Galten doch in der galanten Zeit des 18. Jahrhunderts Selbstbeherrschung und Gleichmut als höchstes Ideal in Liebesdingen – eine Vorstellung, die uns im heutigen «Coolness»-Zeitalter erstaunlich vertraut ist. Wie viel differenzierter, brüchiger und widersprüchlicher Händels Figuren tatsächlich empfinden, erzählt seine grandiose Musik. Der erfolgreiche Schauspielregisseur Stefan Pucher inszeniert in Basel seine erste Oper, die Musikalische Leitung hat der Spezialist für Alte Musik Andrea Marcon.
Klybeckstrasse 1b
4057 Basel
Cathrin Störmer und Andreas Storm beschäftigen sich mit «schlechter Kunst»: Bizarre Ratgeber, grässliche Musik, menschenfeindliche Weltanschauungen, frauenfeindliche Esoterik, misslungene Grosskunst. An diesem Abend geben Sie einen erweiterten Überblick über schlechte Filme: Kunstfilme, Propagandafilme, Problemfilme, verrutschte Performances und noch unbekannte Perlen. Mit besonderem Augenmerk auf den Musikfilm.
Pelikanplatz
8001 Zürich
Dass wir auch in der Musik definitiv im digitalen Zeitalter angekommen sind, ist hinlänglich bekannt und zeigt sich nicht nur im Serbeln der analogen Tonträger und im Hype um Kunstfiguren wie Lady Gaga oder Lana Del Rey. Es bietet auch Chancen für talentierte Einzelkämpfer, die sich dank Youtube, Twitter und Facebook eine immense und vor allem globale Fangemeinde aufbauen. Der 1983 geborene amerikanische Singer-Songwriter Ron Pope ist ein Beispiel dafür. Seit 2008 hat er nicht weniger als vier Alben im Alleingang veröffentlicht und mit «A Drop In The Ocean» einen digitalen Welthit gelandet, der auf Youtube mittlerweile über 15 Millionen «views» verzeichnet. Seine allererste Tour ausserhalb Amerikas wird Ron im Feburar in England bestreiten - die kleineren Clubs waren allesamt innert Stunden ausverkauft, nachdem Pope die Termine getwittert hatte. Nun kommt er am Donnerstagabend von Auffahrt auch erstmals nach Zürich. Doch aufgepasst: Inserate und Plakate wirds für dieses Konzert keine geben - und dennoch werden viele Leute vom Konzert erfahren…
Lagerplatz 18
8400 Winterthur
XYTrust in the inner, the outer is for sinners
Elisabethenstrasse 16
4051 Basel
«Különösek érzem!!!», entfährt es dem ungarischen Sprachgelehrten Prof. Zoltan Karpathy, der soeben von der Jahreskonferenz für südenglische Akzente zurückgekehrt ist und vor der Eingangstür seines Sprachlabors einen riesigen Strauss Hortensien vorfindet. Wer hat diese herrliche Überraschung für ihn hinterlegt? Karpathy berauscht sich am Duft der Blüten, und für einen kurzen Moment träumt er vom sogenannten «unverhofften» Glück. Doch alle Sinnesfreude währt nur kurz, denn schon ertasten seine Hände inmitten der Pflanzenpracht einen kleinen, mit blutroter Schrift bekritzelten Zettel. Entgeistert nimmt der Professor folgende Nachricht zur Kenntnis: «Herr Karpathy! Lösen Sie bis Mitternacht folgendes Rätsel oder ich kann für nichts mehr garantieren. Was ist das: Erst ist es reine Luft, dann summende Gestalt, dann Schmerz und dann Erinnerung. Hinterlegen Sie Ihre Antwort pünktlich unter dem Sattel der Stute «Bystander» auf der hiesigen Pferderennbahn. Es droht Ihnen von Herzen, Ihre F. D.» Bestürzt lässt Karpathy den kleinen Zettel fallen. Er zittert. Und schlagartig wird ihm bewusst, dass seine Tarnung aufgeflogen ist ... Wird es Karpathy (oder wie immer sein tatsächlicher Name lauten mag) gelingen, das eigenartige Rätsel zu lösen? Und wer oder was ist F.D.? Christoph Marthaler und Anna Viebrock, die viele Jahre nach ihrem «Faust - eine subjektive Tragödie» erstmals wieder ein Projekt für die Kleine Bühne erfinden, flüstern dem verzweifelten Professor einen entscheidenden Hinweis ins Ohr: If you don‘t know what to say / just smile / and slip away.
Rue Navigation 40
1201 GENÈVE
«DJ Latifa» pour toute la musique tzigane slave et du monde.
gessnerallee 8
8001 Zürich
Ein Psychothriller in zwei Wohnungen und einer Woche für je acht Zuschauer Eine Wohnung in Zürich. Die Sängerin Julie kommt nach Hause, kurz darauf auch ihr Manager und Freund Robert. Ein Ereignis in der Vergangenheit ist allgegenwärtig, verbindet und belastet die beiden. Mitten in der Nacht klingelt es an der Tür, eine junge Frau steht davor: Charlotte. Sie drängt sich in Julies Leben, will sein wie sie. Eine Woche später. Im Gedächtnis der Zuschauer hallt der erste Abend nach. Déjà-vu-Erlebnisse stellen die Linearität der Zeit auf den Kopf. Noch einmal werden die Zuschauer Zeugen eines Dramas um Erinnerung und Schuld – und um die Sehnsucht, geliebt zu werden. In ihrem neuen Stück entwickeln Regisseur Bernhard Mikeska und Bühnenbildner Dominic Huber konsequent ihren ungewöhnlichen Umgang mit Theater- und Beobachtungskonventionen weiter. Sie kreieren Inszenierungen von Raum und Zeit, Theaterabende, die Sehgewohnheiten, Haltungen und Verhältnisse zwischen Beobachtern und Spielern überprüfen und neu justieren. Es entstehen irritierende Aufführungen mit ausgeklügelten Licht- und Raumkonzepten, balancierend auf der Grenze zwischen Hyperrealismus und extremer Künstlichkeit, unterstützt durch den subtilen Einsatz der Soundscapes von Knut Jensen. Wie bereits bei vorherigen Arbeiten schreibt der Autor Lothar Kittstein auch für diesen Doppelabend einen ambivalenten und zugleich filmisch genauen Text. Achtung: Jede Vorstellung besteht aus zwei Teilen: der erste Abend am angegebenen Vorstellungsdatum zwischen dem 2. und 19. Mai, der zweite Abend exakt eine Woche später!!
La Joux-Perret 3
2302 La Chaux-de-Fonds
Depuis 1992, sous l’influence de l’association KA, les anciens moulins de La Chaux-de-Fonds se sont mués en salle de concerts, accueillant des groupes de tous les horizons. Partis du constat que la culture des musiques actuelles se devait d'avoir sa place dans la région, l’association met tout en œuvre pour proposer au public chaux-de-fonnier une offre musicale de qualité. Depuis, la salle a vu défiler nombre de groupes de légende, sans pour autant laisser de côté lascène musicale régionale, véritable terreau de créativité.L’association KA a aujourd’hui le plaisir de fêter dignement ses vingt ans de durlabeur avec un événement de trois jours concentrant concerts régionaux, groupes de légende et même une retrospective de ces vingt dernières années dans ses murs.. Les 17, 18 et 19 mai 2012, Bikini Test fêtera sa 20ème année en grandes pompes. Alors note les dates dans ta tête, sur ta bière, en tatouage sur ton avant-bras ou dans ton agenda et fais un tour du site pour voir ce qui t'attend... Les 20 ans de Bikini, c'est aussi un livre en grand format et richement illustré retraçant l'histoire de la salle, avec ses anecdotes croustillantes, les envers des décors des soirées les plus mythiques, en bref, tout ce que vous vouliez savoir sans jamais pouvoir le demander. En dernier lieu, c'est encore une exposition des meilleures images, affiches et autres visuels graphiques qui ont été produits par l'association KA durant ces deux dernières décennies. Le venrnissage de l'exposition aura lieu le 27 avril prochain, à la rue Neuve 1, anciennement meubles Jacot, dès 19h.
Wasserwerkstrasse 21
8035 Zürich
Das Duo MOIRA, Carola Wirth und Severin Graf spielt am Liebsten Pop der sich nicht so recht einordnen lässt. Im Gepäck haben sie Eigenkompositionen und eine Vielfalt an Instrumenten. Gemeinsam spielen sie sich durch verschiedene Geschichten: Die Sängerin Carola Wirth erzählt mit Ihrer Stimme mal leichtfüssig, mal dramatisch von Liebe, Verlust, Freude und auch Trauer. Chanson, melodramatischer Pop, Rock und Gypsi-Funk verschmelzen mit Leichtigkeit zu einer eigenwillig zart-wilden Musikkreation. Lasst Euch entführen in eine Klangwelt, die keine Stilgrenzen kennt! Carola Wirth: Gesang, Piano, Akkordeon, Glockenspiel Severin Graf: Bass, Gitarre, Shlagzeug, Gesang BEI SCHLECHTEN WETTER: Do. 24. Mai
Münchensteinerstrasse 81
4052 Basel
Diagrams, Live (UK) Line Up: Diagrams, Live (UK), Afterparty mit Indienet Dj, DJ Pop B. Sessen, Mehmet Aslan & Diskomurder (Hinterhof) Musikstile: Indie, Pop, Rock, Afterparty: Indie, Electronica, House Hinterhof Bar ab 20.00 Uhr
Allmendstrasse 24
3014 Bern-Breitenrain
Sein elfter abendfüllender Theaterabend feierte am 7. Dezember 2011 im Kleintheater in Luzern Première und war wochenlang ausverkauft. Dort, wo drei Jahrzehnte zuvor allererste Tournee mit dem Stück: «Sieben Geschichten und vier Kunststücke» begonnen hatte. Das Soloprogramm TrancePorter vereint Juwelen aus dem 30-jährigen Schaffen von Alex Porter mit neuen Geschichten und neuen Trickkreationen. Er zeigt uns altes Ent-rücktes und neues Ver-rücktes und verführt damit in die Welt des Wunderns. Akupunktur für die Seele Porter ist das Gegengift zu unserer überspannten Gesellschaft – eine Art Akupunktur für die Seele. Mit musikalischem Gespür schlüpft er zum Beispiel in die Rolle des tanzenden und singenden Derwisch, der nicht aufgibt, bis sich das ganze Theater im Kreis dreht. Er ist ein Fabulierer, der es versteht, sein Publikum mit schillernder Poesie und schalkhaftem Unsinn ins Land der Fantasie zu locken. Dabei kitzelt er gerne an der immer seltener werdenden Eigenschaft der Menschen: dem Staunen. TrancePorter besteht vorwiegend aus musikalischen Zauberperformances. Die Musik nimmt einen immer grösser werdenden Stellenwert in Porters Arbeiten ein. War er vor einigen Jahren noch hauptsächlich als Erzähler und Zauberer unterwegs, vermischen sich seine Geschichten unterdessen häufig zu einem Geflecht aus Gesang und Erzählung. So sind neben neuen musikalischen Nummern auch der Flaschenblues, der Seiljazz, die Gipsy-Gläser und der Money-Burning-Reagge zu sehen. In TrancePorter transportiert Porter sein Publikum durch die unwirklichen Wirklichkeiten der Zauberwelt – selbstverständlich in Porters unnachahmlich augenzwinkernder Manier!
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Print-Ausgabe #159 - MAI 2012